Kapitel vier · 2005 — 2017
Akademie und Verlag
„Glück hatte ich, dass die TEIA meinen Verlag kaufte. Glück hatte ich wieder, dass ich meinen Verlag zurückkaufen konnte.“
Salzufer
Digitale Wissenbasen, Studienausgaben, die Website teialehrbuch.de.

MBO
Für einen Euro
Zum 1. Juli 2005 übernahm ich die TEIA AG für 1,00 Euro, den ich bar zu bezahlen hatte.
Anfang 2007: alle Kurse kostenlos online — 80.000 Seiten. DocBook sparte rund 4.000 Euro Satzkosten pro Thema. Über 20 Universitäten und mehr als 50 Schulen nutzten unsere Lernprogramme.
„Seit Anfang 2009 werktäglicher Zugriff von mehr als 20.000 Personen auf 80.000 Seiten.“
Referenzen: Sächsische Polizei (10.000 Nutzer), ADAC, Max-Planck-Gesellschaft, Staatsbibliothek Berlin, Strato.
Sommermärchen & München
Berlin oder München?
Sommermärchen 2006: 30 bis 40 Personen vor der Großleinwand im Verlag, mit der Schauspielschule Transform nebenan.
November 2007: Einladung in die Bayerische Staatskanzlei — Beckstein und Huber. Eliteuniversitäten, 50 Prozent Mietkosten, drei Jahre. München war meine Heimatstadt.
„Wir zogen nicht nach München.“


Warum ich kein Christ sein will
Kein Verlag wollte das Buch
Kein Verlag wollte das Buch — auch der Oldenbourg Verlag lehnte ab. Die TEIA stellte es komplett online: innerhalb von zwei Jahren mehr als 6.000 verkaufte Exemplare.
„Ein überaus kluges, didaktisch hervorragend gemachtes Buch.“ Giordano-Bruno-Stiftung
2008
Ich gab auf
2008: zu den 800 meistbesuchten Webseiten Deutschlands, 20.000 Besucher am Tag. Angebot an freenet, Arcor und den Tagesspiegel: ihre Namen, ihr Corporate Design, 33 Prozent der Werbeeinnahmen für uns.
freenet deckelte die Werbeeinnahmen auf 3.000 Euro — wie auch der Tagesspiegel. Bei Arcor endete der Vertrag nach drei Monaten.
„Ende 2009 waren wir noch zu viert, Ende 2010 zu dritt, 2012 zu zweit.“
Ich war 62, hatte keine Eile — reich konnte ich nicht mehr werden.
Sympathischer Laden in der Hedwigstraße, Friedenau.
Friedenau
Neuausrichtung in Friedenau





Romane, Essays
Romane, Essays, Märchen und Dokumentationen zur Zeitgeschichte.

In der Buchhandlung
Etwa zwölf pro Jahr
Pro Jahr etwa zwölf Lesungen, durchschnittlich 40 bis 45 Zuhörer — angekündigt in Flyern und in der Stadtteilzeitung Schöneberg.
Achim las »Liepnitzsee, Lietzensee« — und veranstaltete die Lesungen.